In der sogenannten „schlechten Zeit“ als die Bevölkerung Hunger litt, kamen immer mehr Hauinger Bauern aus der Not heraus auf die Idee in Hauingen das Mangoldgemüse anzubauen, welches sie auf den Märkten der Umgebung anpriesen und auch gut verkauften. Bald schon wurde damals den Hauingern von den Bürgern der umliegenden Ortschaften im Wiesental der Übername "Chruttschlämpe" (d.h. schlaff herabhängende Krautblätter) verliehen.
Die ganzen Blätter des Mangold werden ähnlich wie Spinat zubereitet, oder aber auch nur die Blattstiele geschält,blanchiert/gekocht und mit einer weißen Sauce zu Schweinebraten oder Fleischkäse mit "Buurebrot" auf den Tisch gestellt. So bietet es die Chruttschlämpe-Clique seit den 1980er Jahren am Buurefasnachtssunndig und Mendig zur Fasnachtszeit im eigenen Cliquen-Keller auch an.
Die Holzmaske der Clique zeigt einen vergnügten Bauern, welcher verschmitzt und zufrieden lächelt. Das neue Häs, entstanden zur Buurefasnacht 2015, besteht aus der vorhandenen Holz-Maske mit (Filz-) Mangoldblättern die sich über die dunkelgrüne Jacke (als Mangoldpflanze) mit aufgenähten (Filz-) Mangoldblätter fortsetzt, einer erdbraunen Kniebundhose, weiße Socken ( Blätterstiele) sowie den früher gebräuchlichen Holzschuhen. Gegründet wurde die Clique 1969.(DieGo)

 

Maske alt

Copyright 2015 Chruttschlämpe Hauingen e.V.